Interdisziplinäre Emotionsforschung zwischen Neurowissenschaften und Philosophie

Prof. Dr. med. Dr. phil. Henrik Walter



Studium der Humanmedizin, Philosophie und Psychologie in Marburg, Gießen und Boston. Medizinische Dissertation an der Universität Gießen (1991) zu pathophysiologischen und biochemischen Mechanismen der Schocklunge. Im Anschluss Facharztausbildung für Neurologie in Düsseldorf und für Psychiatrie und Psychotherapie in Krefeld, Hannover und Ulm. Zwischenzeitlich (1992-1994) wissenschaftlicher Assistent für Philosophie an der TU Braunschweig, philosophische Dissertation zur Neurophilosophie der Willensfreiheit (1996). Von 1997-2004 Leitender Oberarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor an der neu gegründeten Klinik für Psychiatrie in Ulm, Habilitation für Psychiatrie. (2003). Ab Ende 2004 Professur für Biologische Psychiatrie an der Universitätsklinik in Frankfurt. 2006 Professor für Medizinische Psychologie und Direktor der gleichnamigen Abteilung sowie Leitender Oberarzt und Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn. Seit 2010 Inhaber des neu geschaffenen Lehrstuhls für Psychiatrie mit Schwerpunkt psychiatrische Neurowissenschaft und Neurophilosophie an der Universitätsmedizin Charité und Leiter des Forschungsbereich Mind and Brain an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Klinische Schwerpunkte: schizophrene und affektive Störungen; empirische Forschungsschwerpunkte: Exekutive Funktionen und Volition, Belohnungsmechanismen, Interaktion von Emotion und Kognition, Emotionsregulation, soziale Kognition und Imaging Genetics; philosophische Forschungsschwerpunkte: Philosophie des Geistes und Neuroethik.

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